Welcher Boden ist geeigneter Tanzboden?

Wenn es zum Tanzen kommt, kann der richtige Tanzboden entscheidend sein. Egal ob klassischer oder zeitgenössischer Tanz in Gruppen, Paaren oder Einzeln, jeder Tänzer ist von dem Boden genauso abhängig wie von den richtigen Tanzschuhen. Tanzböden müssen den hohen Ansprüchen der Tanzpraxis im Hinblick auf Verletzungsprävention und Erhalt der Gesundheit Stand halten. Entscheidend ist, dass der Tanzboden dem Tänzer eine sichere Unterlage bietet und den ihn in seinen Bewegungen unterstützt.

 

Für den Bereich Tanz und Theater haben sich in den letzten Jahrzehnten Spezialisten im Sektor der Bodenbeläge entwickelt. Diese bieten speziellen Tanz- oder Schwingböden an, sogenannten Tanzteppich, Tanzböden aus speziellem PVC, werden in vielen Tanzschulen und im Theater bevorzugt. Diese sollten unter keinen Umständen mit normalen Vinylboden verwechselt werden.

 

Doch auch gute, harte, edle Parkettböden eignen sich hervorragend zum Tanzen. Für ein kleines Tanzstudio im privaten Bereich empfehlen wir helles 3-Stab Parkett einer hohen Nutzungsklasse. Parkett zeichnet sich besonders durch seine Robustheit aus. Ein weiterer entscheidender Vorteil von Parkettboden ist zusätzlich seine Dauerhaftigkeit, die durch die regelmäßige Pflege unterstützt wird. Abnutzungsspuren, die durch das Tanzen entstehen, können außerdem auch noch Jahren nach dem Verlegen, abgeschliffen werden, so dass Sie immer wieder einen Boden wie frisch verlegt, erhalten.

 

Tanzboden

Drei wesentliche Punkte sind vor dem Kauf eines Bodens zu beachten:

 

1. Rutschfestigkeit

Um das Risiko von Verletzungen zu minimieren ist es unumgänglich auf die Rutschfestigkeit des Bodens zu achten. Tanzböden dürfen weder zu glatt noch zu stumpf sein. Zu dem fordern unterschiedliche Tanzarten unterschiedliche Bodenoberflächen. Parkett ist vergleichsweise weniger glatt als Laminat, aber glatt und eben genug, um fließende Bewegungen und schleifende Figuren zu ermöglichen und die Gefahr von Stürzen zu verringern.

2. Robustheit

Ein Tanzsaal ist kein Wohnzimmer, sondern ein Raum für Hochleitungssportler. Daher dürfen nur Böden der höchsten Nutzungsklasse, ab Klasse 41, verlegt werden. Nur besonders massive Böden weisen eine Stabilität und Robustheit auf, die Sprünge und Tanzbewegungen auffangen und aushalten. Andere Böden würden den ausgeübten Kräften und Stößen nicht dauerhaft Stand halten können. Dennoch bleiben Parkettböden sehr schonend zu Gelenken und Sehnen.

3. Trittschall

Auch wenn Tänzer meist federleicht über das Parkett zu schweben scheinen, darf bei einem Tanzboden auf eine Trittschalldämmung nicht verzichtet werden. Parkett überzeugt auch in diesem Punkt mit einem an sich schon geringen Trittschall, der durch spezielle Unterlagen meist vollständig minimiert werden kann.

 

 

Wer sich für Parkett entscheidet, sollte ein hartes Holz wählen. Im Bereich des Theaters wird aus ästhetischen Gründen meist eher dunkleres bis schwarzes Parkett gewählt. Für klassischen sowie zeitgenössischen Tanz werden helle Böden bevorzugt, da auf diesen Abstände, wie bei Sprüngen, besser einzuschätzen sind. Für ein kleines Tanzstudio im privaten Bereich empfehlen wir helles 3-Stab Parkett einer hohen Nutzungsklasse.

 

In jedem Fall bitten wir Sie Rücksprache mit den Bodenherstellern zu halten, um zu garantieren, dass Ihre Bodenwahl den gegebenen Vorgaben und Normen entspricht.